CI-Eisdiele beim Cochlea-Implantat-Abend

Im Mittelpunkt steht ein Eisbecher mit mehreren Kugeln rosa Speiseeis, garniert mit Waffelröllchen, einer Eiswaffel und roter Soße. Darüber ist in großer, geschwungener Schrift der Schriftzug 'Cochlea-Implantat-Eisdiele' zu sehen. Daneben stehen in serifenloser Schrift die Zeilen 'DREI EIS-KUGELN.', 'DREI FRAGEN.', 'VIELE HÖRWEGE.' sowie ein runder Aufkleber mit der Aufschrift 'EDITION JUNI 2026'. Unten rechts befindet sich das Logo der Schwerhörigenseelsorge der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
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Beim regelmäßigen Cochlea-Implantat-Abend der Schwerhörigenseelsorge stand am 23. Juni 2026 eine sommerliche Gesprächsidee im Mittelpunkt: die „Cochlea-Implantat-Eisdiele“.

Die Teilnehmenden waren eingeladen, anhand von drei Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Die CI-Eisdiele bot dafür einen ungezwungenen und lebendigen Rahmen.

Drei Fragen standen zur Auswahl:

A) Was ist momentan deine größte Hör-Herausforderung und dein größter Hör-Erfolg?

B) Welchen Rat würdest du jemandem geben, der gerade am Anfang seiner CI-Reise steht?

C) Welcher Gedanke hat deine Entscheidung geprägt oder prägt sie gerade?

Passend zum sommerlichen Thema hatten wir auf einem Flipchart eine große Eiswaffel gestaltet. Jede teilnehmende Person erhielt mehrere bunte Papierkreise, die symbolisch für Eiskugeln standen. Darauf konnten Antworten zu den Fragen geschrieben werden. Die beschriebenen Eiskugeln wurden anschließend auf das Flipchart geklebt. So entstand im Laufe des Abends eine bunte, vielfältige Eistüte gefüllt mit Erfahrungen, Gedanken und wertvollen Anregungen.

Die Antworten waren so vielfältig wie die Menschen selbst. Es wurde von gelungenen Hörerlebnissen berichtet, aber auch von Situationen, die herausfordernd sind. Es kamen viele persönlichen Erfahrungen aus dem Alltag mit Hörgeräten und Cochlea-Implantaten zu Sprache.

So wurde aus einer einfachen Idee ein lebendiger Abend voller Begegnungen, Erfahrungen und gegenseitiger Unterstützung. 

Im Mittelpunkt steht ein Eisbecher mit mehreren Kugeln rosa Speiseeis, garniert mit Waffelröllchen, einer Eiswaffel und roter Soße. Darüber ist in großer, geschwungener Schrift der Schriftzug 'Cochlea-Implantat-Eisdiele' zu sehen. Daneben stehen in serifenloser Schrift die Zeilen 'DREI EIS-KUGELN.', 'DREI FRAGEN.', 'VIELE HÖRWEGE.' sowie ein runder Aufkleber mit der Aufschrift 'EDITION JUNI 2026'. Unten rechts befindet sich das Logo der Schwerhörigenseelsorge der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.Zentral platzierte, dunkelrote Überschrift: 'Cochlea-Implantat-Eisdiele'. Darunter drei mit A), B) und C) markierte Fragen in dunkelroter Schrift auf weißem Hintergrund. Die Fragen lauten: 'Was ist momentan deine größte Hör-Herausforderung und dein größter Hör-Erfolg?', 'Welchen Rat würdest du jemandem geben, der gerade am Anfang seiner CI-Reise steht?' und 'Welcher Gedanke hat deine Entscheidung geprägt oder prägt sie gerade?'. Unten rechts befindet sich das Logo der 'Schwerhörigenseelsorge der Evang.-LuthA) Was ist momentan deine größte Hör-Herausforderung und dein größter Hör-Erfolg? „Gespräche in größeren Runden, sehr laute Gespräche. Größter Hörerfolg: alleine einkaufen, Arztbesuche, Small Talk" „Meine 1. Implantation war 1994. Die ersten Hörerlebnisse waren grandios, auch für alle aus meiner Umgebung. Familie, Kollegen, Freunde. Sie haben sich daran gewöhnt, dass ich besser höre, aber können sich nicht abfinden, dass ich trotzdem nicht alles verstehe kann. Das führt zu Missverständnissen und FrustrationB) Welchen Rat würdest du jemandem geben, der gerade am Anfang seiner CI-Reise steht? „Die Hörtage in z.B. Erlangen besuchen" „Nicht aufgeben, immer dran bleiben und üben" „Geduld und Zuversicht in ein anderes, neues Hören haben und niemals aufgeben!" „Aufs und Abs, gute u. schlechte Tage, Erfolge u. Misserfolge mit Gelassenheit nehmen." „Nicht aufgeben, nicht zu viel erwarten, schnelle Erfolge/Fortschritte, Geduld!!!" „Gute Logopädie ist das A und O." „Am Anfang muss man sehr viel üben und dann wird es immC) Welcher Gedanke hat deine Entscheidung geprägt oder prägt sie gerade? „Geduld & Frust." „Entscheidung für CI: kein Gedanke, sondern Hör-Leidens-Druck." „Sehr schlechtes Hören und Verstehen wollen, nicht nur Bruchstücke." „Hörgeräteträgerin: Unzufriedene Mitmenschen um mich herum. Hoffnung, dass der Standard bei den Geräten inzwischen besser ist. Endlich wieder hören können." „Für mich war entscheidend, dass ich wieder an Gesprächen teilnehmen kann, raus aus der sozialen Isolation." „Ich war berufstätig uGroße Zeichnung einer Eistüte mit orangefarbenem Waffelmuster, auf der zahlreiche bunte, kreisrunde Zettel als Eiskugeln angeordnet sind. Auf den Zetteln stehen handschriftliche Notizen. Rechts oben befindet sich ein größerer, rosafarbener Kreis mit der Aufschrift 'Geduld & Frust'. Unten links ist ein Plakat mit der Überschrift 'Cochlea-Implantat-Eisdiele' und weiteren kleineren Texten sowie einer gezeichneten Eisschale mit mehreren Kugeln zu sehen.