Gemeinsam mit Ehrenamtlichen und Mitgliedern der Initiative Induktiv Hören Nürnberg (IHN) haben wir die induktive Höranlage in der Friedenskirche Nürnberg getestet. Ziel des Termins war es, die Anlage unter realen Bedingungen zu prüfen und die Hörqualität an unterschiedlichen Plätzen im Kirchenraum zu bewerten.
Die Initiative Induktiv Hören Nürnberg (IHN) besteht aus ehren- und hauptamtlichen Mitgliedern. Die Schwerhörigenseelsorge der Evang.-Luth. Kirche in Bayern ist Teil dieser Initiative. Gemeinsam setzen wir uns für mehr Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderung ein. Dies geschieht durch Sensibilisierung für Hörunterstützungsanlagen, Schulungen zu induktiven Höranlagen, die Durchführung von Anlagentests sowie durch die Pflege eines Verzeichnisses öffentlich zugänglicher Höranlagen in Nürnberg.
Während des Technik-Checks in der Friedenskirche nahmen die Teilnehmenden an verschiedenen Stellen im Kirchenraum Platz, um die Abdeckung und Klangqualität der induktiven Höranlage zu testen. Das Klangerlebnis wurde von den Teilnehmenden überwiegend positiv bewertet. Die Anlage deckt den Kirchenraum insgesamt gut ab und ermöglicht eine klare Sprachübertragung. Auf Grundlage dieses positiven Ergebnisses wird die Friedenskirche in das Verzeichnis der öffentlich zugänglichen induktiven Höranlagen in Nürnberg aufgenommen.
Aktuell arbeitet die IHN an der Aktualisierung dieses Verzeichnisses. Der neue Flyer mit dem Stand 2026 erscheint demnächst und wird eine aktualisierte Übersicht über öffentlich zugängliche induktive Höranlagen im Nürnberger Stadtgebiet enthalten.
Letzter Aufruf:
Bevor der neue Flyer in die Veröffentlichung geht, möchten wir Einrichtungen, die über eine induktive Höranlage verfügen und bisher noch nicht erfasst sind, herzlich dazu einladen, sich bei uns zu melden. Eine Aufnahme in das Verzeichnis ist noch bis zum 03. März 2026 möglich. Rückmeldungen nehmen wir gerne unter info@shs-elkb.de entgegen.
Mit diesen Technik-Checks und der kontinuierlichen Aktualisierung des Verzeichnisses leistet die IHN einen wichtigen Beitrag zur Barrierefreiheit und zur gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Hörbehinderung an öffentlichen, kulturellen und kirchlichen Angeboten.
