Aufsteller mit der Aufschrift 'REGENSBURGER HÖRTAG' über einem Bild eines menschlichen Ohrs mit grafischen Linien und darunter 'Herzlich Willkommen!'
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Am Regensburger Hörtag (04.07.2026) am Universitätsklinikum Regensburg konnten wir ein vielseitiges und fachlich anspruchsvolles Programm erleben. Unter dem Motto „Hörmedizin von der Frühdiagnostik bis zur Zukunftstherapie“ wurde die gesamte Breite der modernen Audiologie in Vorträgen und Diskussionen abgebildet.

Eine Frau und ein Mann sitzen in einem hellen Büroraum gemeinsam an einem Tisch und lächeln in die Kamera. Zwischen ihnen stehen ein Mikrofon auf einem kleinen Stativ sowie weitere Aufnahmegeräte.
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Viele Jahre lebte Diana Grosser in der Welt der Guthörenden. Wiederkehrende Hörstürze führten jedoch dazu, dass sich ihr Hörvermögen zunehmend verschlechterte. Lange blieb die Ursache ungeklärt, bis schließlich eine Fehlbildung des Innenohrs, das sogenannte Pendred-Syndrom, diagnostiziert wurde.
 
Nach der Versorgung mit einem herkömmlichen Cochlea-Implantat erhielt Diana Grosser im September 2024 die Möglichkeit, an einer besonderen medizinischen Studie teilzunehmen. Dabei wurde ihr ein vollständig unter der Haut liegendes Cochlea-Implantat eingesetzt, ein sogenanntes „Totally Implantable Cochlear Implant“, kurz TICI. Damit gehört sie zu einem sehr kleinen Kreis von Menschen weltweit, die dieses bislang noch nicht regulär zugelassene Vollimplantat tragen.
 
Im Interview spricht Diana Grosser offen über die jahrelange Suche nach einer Diagnose, den Verlust ihres Hörvermögens und die damit verbundenen emotionalen Herausforderungen. Sie erzählt aber auch von zurückgewonnener Freiheit, mehr Teilhabe im Alltag und dem besonderen Gefühl, durch das Implantat wieder körpereigene Geräusche wahrnehmen zu können.
 
Eine persönliche Geschichte über Trauer und Zuversicht, das Vertrauen in den eigenen Körper und eine Technologie, die Diana Grosser ein Stück Lebensqualität sowie das Gefühl zurückgegeben hat, wieder „bei sich zu Hause“ zu sein.
 
Das vollständige Interview ist hier als PDF zum Download verfügbar: 
Im Mittelpunkt steht ein Eisbecher mit mehreren Kugeln rosa Speiseeis, garniert mit Waffelröllchen, einer Eiswaffel und roter Soße. Darüber ist in großer, geschwungener Schrift der Schriftzug 'Cochlea-Implantat-Eisdiele' zu sehen. Daneben stehen in serifenloser Schrift die Zeilen 'DREI EIS-KUGELN.', 'DREI FRAGEN.', 'VIELE HÖRWEGE.' sowie ein runder Aufkleber mit der Aufschrift 'EDITION JUNI 2026'. Unten rechts befindet sich das Logo der Schwerhörigenseelsorge der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern.
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Beim regelmäßigen Cochlea-Implantat-Abend der Schwerhörigenseelsorge stand am 23. Juni 2026 eine sommerliche Gesprächsidee im Mittelpunkt: die „Cochlea-Implantat-Eisdiele“.

Die Teilnehmenden waren eingeladen, anhand von drei Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Die CI-Eisdiele bot dafür einen ungezwungenen und lebendigen Rahmen.

Drei Fragen standen zur Auswahl:

A) Was ist momentan deine größte Hör-Herausforderung und dein größter Hör-Erfolg?

Zentriert gesetzter Text mit der Überschrift 'GUT ZU WISSEN' in fetter Schrift. Darunter steht, durch zwei horizontale Linien abgetrennt, der Text 'STEUERLICHER NACHTEILSAUSGLEICH'. Unten links befinden sich die Angaben '@beratung_hoeren' und 'www.shs-elkb.de'. In der rechten unteren Ecke ist ein lilafarbenes grafisches Element mit einer stilisierten Ohrform und einem Kreuz.
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Wer aktuell seine Steuerunterlagen vorbereitet, sollte auch mögliche steuerliche Nachteilsausgleiche im Blick haben. Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2025 endet regulär am 31. Juli 2026.

Was viele nicht wissen: Je nach Ausmaß einer Hörbehinderung kann ein Grad der Behinderung (GdB) beantragt werden. Zu den damit verbundenen Nachteilsausgleichen zählt unter anderem der Pauschbetrag für Menschen mit Behinderung.

Dieser wird bei der Einkommensteuer berücksichtigt und kann das zu versteuernde Einkommen mindern.

Ein rechteckiges, schwarzes Gerät mit der Aufschrift 'ILR3 Audio Induction Loop Receiver' steht auf einer hellen Oberfläche. Oben am Gerät befinden sich ein Drehregler, ein kleiner Schalter und eine grüne Kontrollleuchte. Ein schwarzes Kabel ist eingesteckt. Um das Gerät liegt ein Paar ohrumschließender Kopfhörer mit gepolsterten Ohrmuscheln und silberfarbenen Außenseiten. Das Markenlogo 'Ampetronic' ist auf der Vorderseite des Geräts sichtbar.
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Kürzlich hat unser Team in einer evangelischen Kirche eine induktive Höranlage getestet. Dabei war ein deutlich wahrnehmbares Pfeifen zu hören. Dieses Störgeräusch war ausschließlich über die induktive Höranlage im Hörsystem wahrnehmbar und nicht über die Lautsprecher im Raum. Das deutet darauf hin, dass das System vermutlich nicht optimal eingestellt ist oder eine Störung vorliegt.

Ein Fernsehstudio mit einer Kabarettbühne: Im Vordergrund befindet sich eine große, runde, glänzend rote Plattform. Links und rechts sitzen mehrere Zuschauerinnen und Zuschauer an kleinen Tischen. Im Hintergrund ist eine erhöhte Bühnenkonstruktion mit einem Bildschirm zu sehen, auf dem „Kabarett Franken“ steht. Die Bühne ist in Rotlicht getaucht, darüber hängen Studio- und Scheinwerfertechnik an einem Gestell. Im Hintergrund ist eine stilisierte Stadtkulisse als Wandbild erkennbar.
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Am 20.05.2026 waren wir zur TV-Aufzeichnung der Sendung „Kabarett aus Franken“ im Bayerischer Rundfunk, Studio Franken eingeladen.

Neben dem Einblick in die Produktionsabläufe einer Fernsehsendung stand für uns insbesondere ein praktischer Aspekt im Mittelpunkt: Wir hatten die Möglichkeit, die vor Ort installierte induktive Höranlage direkt zu testen.

Für Menschen mit Hörbehinderung ist eine zuverlässig funktionierende Höranlage ein entscheidender Beitrag zur Teilhabe am kulturellen Leben. Umso erfreulicher war es, die Technik in einem realen Veranstaltungssetting erleben und ausprobieren zu können. Das Hörerlebnis war sehr überzeugend und hat gezeigt, wie wichtig gut eingesetzte Barrierefreiheit in Medienproduktionen ist. Besonders positiv waren auch die für uns ausgewählten Sitzplätze, da wir ideale Sicht auf das Mundbild der auftretenden Künstlerinnen und Künstler hatten.

Die Sendung wurde moderiert von Markus Barth. Als Gäste traten unter anderem Sascha Grammel, Christian Springer, Franziska Wanninger sowie Julia Brandner auf. Gemeinsam sorgten sie für eine abwechslungsreiche und sehr unterhaltsame Show.

Insgesamt war es ein gelungenes und eindrucksvolles Erlebnis, sowohl kulturell als auch im Hinblick auf Barrierefreiheit für Menschen mit Hörbehinderung.

Ein herzlicher Dank gilt dem Team des BR Franken für die Einladung, die Möglichkeit zum Testen der Höranlage sowie die gute Organisation vor Ort.

Die Sendung kann kostenlos in der ARD Mediathek unter folgendem Link abgerufen werden:  

👉 Kabarett aus Franken - Folge vom 21.05.26

Zeitungsartikel: „Das große Rauschen im Ohr“ Bericht über fehlende Barrierefreiheit für hörgeschädigte Menschen an Bahnhöfen. Bilder: Ein Mann mit Hörgerät blickt in eine volle Bahnhofshalle; ein zweites Foto zeigt ihn mit einer Begleiterin an einem Bahnsteig. Kernaussage: Akustische Durchsagen und fehlende Technik (z. B. defekte Induktionsschleifen) erschweren die Orientierung für Millionen Betroffene. Es wird mehr Sensibilität für „unsichtbare“ Behinderungen gefordert.
Bildrechte © Nürnberger Nachrichten

Nachdem wir bereits vor einigen Wochen über unsere Gespräche zum Thema Barrierefreiheit bei der Deutschen Bahn berichtet hatten, dürfen wir den dazu erschienenen Zeitungsartikel nun auch auf unserer Website veröffentlichen.


Der Artikel „Das große Rauschen im Ohr“, erschienen am 31.03.2026 in den Nürnberger Nachrichten, beschäftigt sich mit den Herausforderungen, denen Menschen mit Hörbehinderung im Bahnverkehr begegnen. Darunter schwer verständliche Durchsagen, akustisch belastende Umgebungen und fehlende Barrierefreiheit in der Kommunikation.


Wir freuen uns sehr über die öffentliche Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema und bedanken uns herzlich bei Reporter Arno Stoffels für den respektvollen Austausch und die Berichterstattung.


Den vollständigen Artikel finden Sie nachfolgend:
 

Illustration einer Person mit Hörgerät, die an einem Laptop an einer Videokonferenz mit vier Teilnehmenden teilnimmt. Auf dem Bildschirm sind gut lesbare Untertitel eingeblendet. Die Szene zeigt eine ruhige Arbeitsumgebung mit Schreibtisch, Pflanze, Tasse und Notizbuch.
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Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Studiengang Digital Media wird aktuell die Wahrnehmung von Untertitel-Layouts in Videokonferenzen untersucht, insbesondere aus Sicht von Menschen mit Hörbehinderung. 

Dazu wurde eine kurze Online-Umfrage erstellt. 

Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa 5-10 Minuten.  
https://app.formbricks.com/s/cmomvdyc0cvq2vi01ilk2mrwq  

Eine Weiterleitung an interessierte Personen ist ausdrücklich willkommen. 

Vielen Dank für die Unterstützung!

Ein gotisches Steintor mit einer dunklen Holztür, die von einem steinernen Bogen überragt wird, dominiert die Ansicht. Rechts neben der Tür ist ein kleines, rechteckiges Schild mit einem blauen Hintergrund und einem weißen stilisiertem Ohr, welches auf eine vorhandene induktive Höranlage hinweist, angebracht.
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Gestern hatten wir die Gelegenheit, kurzfristig die induktive Höranlage in der Trauerhalle St. Peter in Nürnberg zu testen. Möglich wurde dies durch die freundliche Unterstützung eines Mitarbeiters der städtischen Friedhofsverwaltung.

Für die Testung waren wir zu dritt vor Ort: eine hörgerätetragende Person, ein CI-Träger sowie eine hörende Person. Zusätzlich brachten wir ein Testgerät mit Kopfhörern mit, sodass auch der zuständige Mitarbeiter die Anlage unmittelbar selbst ausprobieren konnte.

Ein aktuelles internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und Kommunen listet über 70 Sparvorschläge mit einem Volumen von über 8,6 Milliarden Euro im Sozialbereich auf. Viele Maßnahmen sind noch gar nicht beziffert, könnten also noch weiter gehen.

Eine aktuelle Pressemitteilung des Paritätischen Gesamtverbands vom 16. April 2026 klärt über die Kürzungspläne auf. Die Sparmaßnahmen würden auch die Eingliederungshilfe betreffen, also Leistungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.