Ein rechteckiges, schwarzes Gerät mit der Aufschrift 'ILR3 Audio Induction Loop Receiver' steht auf einer hellen Oberfläche. Oben am Gerät befinden sich ein Drehregler, ein kleiner Schalter und eine grüne Kontrollleuchte. Ein schwarzes Kabel ist eingesteckt. Um das Gerät liegt ein Paar ohrumschließender Kopfhörer mit gepolsterten Ohrmuscheln und silberfarbenen Außenseiten. Das Markenlogo 'Ampetronic' ist auf der Vorderseite des Geräts sichtbar.
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Diese Woche habe ich in einer evangelischen Kirche eine induktive Höranlage getestet. Dabei war ein deutlich wahrnehmbares Pfeifen zu hören. Dieses Störgeräusch war ausschließlich über die induktive Höranlage im Hörsystem wahrnehmbar und nicht über die Lautsprecher im Raum. Das deutet darauf hin, dass das System vermutlich nicht optimal eingestellt ist oder eine Störung vorliegt.

Ein Fernsehstudio mit einer Kabarettbühne: Im Vordergrund befindet sich eine große, runde, glänzend rote Plattform. Links und rechts sitzen mehrere Zuschauerinnen und Zuschauer an kleinen Tischen. Im Hintergrund ist eine erhöhte Bühnenkonstruktion mit einem Bildschirm zu sehen, auf dem „Kabarett Franken“ steht. Die Bühne ist in Rotlicht getaucht, darüber hängen Studio- und Scheinwerfertechnik an einem Gestell. Im Hintergrund ist eine stilisierte Stadtkulisse als Wandbild erkennbar.
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Am 20.05.2026 waren wir zur TV-Aufzeichnung der Sendung „Kabarett aus Franken“ im Bayerischer Rundfunk, Studio Franken eingeladen.

Neben dem Einblick in die Produktionsabläufe einer Fernsehsendung stand für uns insbesondere ein praktischer Aspekt im Mittelpunkt: Wir hatten die Möglichkeit, die vor Ort installierte induktive Höranlage direkt zu testen.

Für Menschen mit Hörbehinderung ist eine zuverlässig funktionierende Höranlage ein entscheidender Beitrag zur Teilhabe am kulturellen Leben. Umso erfreulicher war es, die Technik in einem realen Veranstaltungssetting erleben und ausprobieren zu können. Das Hörerlebnis war sehr überzeugend und hat gezeigt, wie wichtig gut eingesetzte Barrierefreiheit in Medienproduktionen ist. Besonders positiv waren auch die für uns ausgewählten Sitzplätze, da wir ideale Sicht auf das Mundbild der auftretenden Künstlerinnen und Künstler hatten.

Die Sendung wurde moderiert von Markus Barth. Als Gäste traten unter anderem Sascha Grammel, Christian Springer, Franziska Wanninger sowie Julia Brandner auf. Gemeinsam sorgten sie für eine abwechslungsreiche und sehr unterhaltsame Show.

Insgesamt war es ein gelungenes und eindrucksvolles Erlebnis, sowohl kulturell als auch im Hinblick auf Barrierefreiheit für Menschen mit Hörbehinderung.

Ein herzlicher Dank gilt dem Team des BR Franken für die Einladung, die Möglichkeit zum Testen der Höranlage sowie die gute Organisation vor Ort.

Die Sendung kann kostenlos in der ARD Mediathek unter folgendem Link abgerufen werden:  

👉 Kabarett aus Franken - Folge vom 21.05.26

Zeitungsartikel: „Das große Rauschen im Ohr“ Bericht über fehlende Barrierefreiheit für hörgeschädigte Menschen an Bahnhöfen. Bilder: Ein Mann mit Hörgerät blickt in eine volle Bahnhofshalle; ein zweites Foto zeigt ihn mit einer Begleiterin an einem Bahnsteig. Kernaussage: Akustische Durchsagen und fehlende Technik (z. B. defekte Induktionsschleifen) erschweren die Orientierung für Millionen Betroffene. Es wird mehr Sensibilität für „unsichtbare“ Behinderungen gefordert.
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Nachdem wir bereits vor einigen Wochen über unsere Gespräche zum Thema Barrierefreiheit bei der Deutschen Bahn berichtet hatten, dürfen wir den dazu erschienenen Zeitungsartikel nun auch auf unserer Website veröffentlichen.


Der Artikel „Das große Rauschen im Ohr“, erschienen am 31.03.2026 in den Nürnberger Nachrichten, beschäftigt sich mit den Herausforderungen, denen Menschen mit Hörbehinderung im Bahnverkehr begegnen. Darunter schwer verständliche Durchsagen, akustisch belastende Umgebungen und fehlende Barrierefreiheit in der Kommunikation.


Wir freuen uns sehr über die öffentliche Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema und bedanken uns herzlich bei Reporter Arno Stoffels für den respektvollen Austausch und die Berichterstattung.


Den vollständigen Artikel finden Sie nachfolgend:
 

Illustration einer Person mit Hörgerät, die an einem Laptop an einer Videokonferenz mit vier Teilnehmenden teilnimmt. Auf dem Bildschirm sind gut lesbare Untertitel eingeblendet. Die Szene zeigt eine ruhige Arbeitsumgebung mit Schreibtisch, Pflanze, Tasse und Notizbuch.
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Im Rahmen einer Bachelorarbeit im Studiengang Digital Media wird aktuell die Wahrnehmung von Untertitel-Layouts in Videokonferenzen untersucht, insbesondere aus Sicht von Menschen mit Hörbehinderung. 

Dazu wurde eine kurze Online-Umfrage erstellt. 

Die Teilnahme ist anonym und dauert etwa 5-10 Minuten.  
https://app.formbricks.com/s/cmomvdyc0cvq2vi01ilk2mrwq  

Eine Weiterleitung an interessierte Personen ist ausdrücklich willkommen. 

Vielen Dank für die Unterstützung!

Ein gotisches Steintor mit einer dunklen Holztür, die von einem steinernen Bogen überragt wird, dominiert die Ansicht. Rechts neben der Tür ist ein kleines, rechteckiges Schild mit einem blauen Hintergrund und einem weißen stilisiertem Ohr, welches auf eine vorhandene induktive Höranlage hinweist, angebracht.
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Gestern hatten wir die Gelegenheit, kurzfristig die induktive Höranlage in der Trauerhalle St. Peter in Nürnberg zu testen. Möglich wurde dies durch die freundliche Unterstützung eines Mitarbeiters der städtischen Friedhofsverwaltung.

Für die Testung waren wir zu dritt vor Ort: eine hörgerätetragende Person, ein CI-Träger sowie eine hörende Person. Zusätzlich brachten wir ein Testgerät mit Kopfhörern mit, sodass auch der zuständige Mitarbeiter die Anlage unmittelbar selbst ausprobieren konnte.

Ein aktuelles internes Arbeitspapier von Bund, Ländern und Kommunen listet über 70 Sparvorschläge mit einem Volumen von über 8,6 Milliarden Euro im Sozialbereich auf. Viele Maßnahmen sind noch gar nicht beziffert, könnten also noch weiter gehen.

Eine aktuelle Pressemitteilung des Paritätischen Gesamtverbands vom 16. April 2026 klärt über die Kürzungspläne auf. Die Sparmaßnahmen würden auch die Eingliederungshilfe betreffen, also Leistungen zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.

Münzgeld
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Wie bereits mehrfach berichtet, wird das Thema Gehörlosengeld in Bayern seit längerer Zeit immer wieder diskutiert. Ziel ist eine finanzielle Unterstützung für Menschen mit Gehörlosigkeit oder starker Schwerhörigkeit, um Teilhabe im Alltag zu erleichtern.

Aktuell ist die Einführung weiterhin nicht beschlossen und im Doppelhaushalt 2026/2027 zunächst nicht vorgesehen. Damit bleibt offen, wann es tatsächlich zu einer Umsetzung kommt. 

Große digitale Abfahrtstafel mit Zugverbindungen und Uhrzeit über einem DB-Informationsschalter in einem Bahnhof.
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Wir stehen aktuell im Austausch mit einem Redakteur einer lokalen Zeitung zum Thema Barrierefreiheit bei der Deutschen Bahn. Ausgehend von einem Zeitungsbericht über Barrieren im Bahnverkehr sind wir ins Gespräch darüber gekommen, welche Hürden insbesondere Menschen mit Hörbehinderung erleben und wo bereits gute Lösungen bestehen, aber auch, an welchen Stellen weiterhin Verbesserungsbedarf besteht.

KI verändert gerade viele Bereiche im Gesundheitswesen - auch die Logopädie. 

Gerade im Kontext von Hörbehinderung entstehen neue Möglichkeiten, z.B.:
- Analyse von Sprachverständlichkeit mit KI
- Prognosen zur Sprachentwicklung nach Cochlea-Implantaion
- KI-Gebärdensprach-Avatare für barrierearme Kommunikation

Zum Tag der Logopädie (06. März) heute ein kleiner Einblick in diese spannenden Entwicklungen.