Unversorgter Hörverlust kann die Kommunikation erschweren, zu sozialem Rückzug beitragen und gilt als ein beeinflussbarer Risikofaktor im Zusammenhang mit Demenz. Deshalb ist es wichtig, Hörbeeinträchtigungen frühzeitig wahrzunehmen und gute Bedingungen für Teilhabe zu schaffen.
Im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche 2026 (18. bis 27. September 2026) machen wir als Schwerhörigenseelsorge auf ausgewählte Veranstaltungen aufmerksam, die sich mit Demenz, Begegnung und Barrierefreiheit beschäftigen.
Hier gehts zur Übersicht aller angebotenen Veranstaltungen:
Am Donnerstag, 10. September 2026, findet der sechste Bundesweite Warntag statt. Um 11:00 Uhr wird bundesweit eine Probewarnung ausgelöst. Gegen 11:45 Uhr folgt die Entwarnung.
Dabei werden verschiedene Warnwege wie Cell Broadcast, Warn-Apps, Radio und Fernsehen sowie, je nach Kommune, Sirenen und weitere örtliche Warnmittel getestet.
Beim letzten SHS-Kreativ-Café wurde es richtig kreativ: Aus vielen kleinen bunten Mosaiksteinen entstanden ganz individuelle Untersetzer.
Mit viel Geduld, Kreativität und Freude am Gestalten wurde geklebt, ausprobiert und immer wieder neu angeordnet. So entstand aus vielen einzelnen Steinen nach und nach ein ganz persönliches Kunstwerk.
Das Material war bereitgestellt und auch ohne Vorkenntnisse konnte direkt loslegt werden.
Dazu gab’s Kaffee, Gespräche und eine gemütliche kreative Zeit.
Wir freuen uns schon auf das nächste SHS-Kreativ-Café!
In den vergangenen Monaten haben wir als Mitglieder der Initiative „Inklusiv Hören“ intensiv an der Aktualisierung unseres Flyers gearbeitet. Dafür wurden bestehende Angaben überprüft, neue Daten gesammelt und Höranlagen vor Ort getestet. Nun ist die überarbeitete Ausgabe mit Stand 2026 fertiggestellt.
Der Flyer bietet eine aktuelle Übersicht über Einrichtungen und Veranstaltungsorte in Nürnberg, die über induktive Höranlagen oder andere technische Hörhilfen verfügen. Ergänzend wird verständlich erklärt, wie Höranlagen funktionieren und welchen wichtigen Beitrag sie zu mehr Teilhabe und Barrierefreiheit leisten.
Die Initiative wurde im Jahr 2011 von Edeltraud Kerschenlohr ins Leben gerufen. Seitdem setzen sich unterschiedliche Akteurinnen und Akteure gemeinsam dafür ein, die Hör- und Kommunikationssituation für Menschen mit Hörbeeinträchtigung in öffentlichen Einrichtungen und Veranstaltungsräumen zu verbessern.
Bei der Aktualisierung und Neuauflage des Flyers wurden wir von der Inklusionsbeauftragten der Stadt Nürnberg, Kerstin Haas, sowie von ihrer damaligen Vertretung, Astrid Güner, unterstützt. Für die gute Zusammenarbeit und die Herausgabe des Flyers bedanken wir uns herzlich bei der Stadt Nürnberg.
Der Flyer kann bei uns kostenlos in gedruckter Form bezogen oder auf unserer Website digital heruntergeladen werden.
Hier geht's zum Flyer: Faltblatt "Inklusiv Hören in Nürnberg"
Auf unserer Website pflegen wir außerdem ein Online-Verzeichnis der Höranlagen in Nürnberg und bemühen uns, dieses stets aktuell zu halten.
Das Verzeichnis finden Sie unter folgendem Link:
https://www.shs-elkb.de/beratung/technik/hoeranlagen-verzeichnis-nuernberg
Mirjam Walter hat sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit barrierefreien Untertiteln beschäftigt und hierfür eine Umfrage erstellt. Sie richtet sich in erster Linie an gehörlose Menschen sowie an Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung und erfasst deren bisherige Erfahrungen mit Untertiteln. Die Umfrage ist jedoch so konzipiert, dass auch gut hörende Personen teilnehmen können, unabhängig davon, ob sie bereits Untertitel genutzt haben oder nicht.
Die Teilnahme ist vollständig anonym. Das Ausfüllen der Umfrage dauert, je nach den gewählten Antworten und den daraus resultierenden Folgefragen, etwa eine Stunde. Die Bearbeitung kann jederzeit unterbrochen und zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Hierfür genügt es, einen frei wählbaren (fiktiven) Benutzernamen und ein Passwort zu vergeben.
➔ zur Umfrage
Am Regensburger Hörtag (04.07.2026) am Universitätsklinikum Regensburg konnten wir ein vielseitiges und fachlich anspruchsvolles Programm erleben. Unter dem Motto „Hörmedizin von der Frühdiagnostik bis zur Zukunftstherapie“ wurde die gesamte Breite der modernen Audiologie in Vorträgen und Diskussionen abgebildet.
Beim regelmäßigen Cochlea-Implantat-Abend der Schwerhörigenseelsorge stand am 23. Juni 2026 eine sommerliche Gesprächsidee im Mittelpunkt: die „Cochlea-Implantat-Eisdiele“.
Die Teilnehmenden waren eingeladen, anhand von drei Fragen miteinander ins Gespräch zu kommen, Erfahrungen auszutauschen und voneinander zu lernen. Die CI-Eisdiele bot dafür einen ungezwungenen und lebendigen Rahmen.
Drei Fragen standen zur Auswahl:
A) Was ist momentan deine größte Hör-Herausforderung und dein größter Hör-Erfolg?
Wer aktuell seine Steuerunterlagen vorbereitet, sollte auch mögliche steuerliche Nachteilsausgleiche im Blick haben. Die Abgabefrist für die Steuererklärung 2025 endet regulär am 31. Juli 2026.
Was viele nicht wissen: Je nach Ausmaß einer Hörbehinderung kann ein Grad der Behinderung (GdB) beantragt werden. Zu den damit verbundenen Nachteilsausgleichen zählt unter anderem der Pauschbetrag für Menschen mit Behinderung.
Dieser wird bei der Einkommensteuer berücksichtigt und kann das zu versteuernde Einkommen mindern.
Kürzlich hat unser Team in einer evangelischen Kirche eine induktive Höranlage getestet. Dabei war ein deutlich wahrnehmbares Pfeifen zu hören. Dieses Störgeräusch war ausschließlich über die induktive Höranlage im Hörsystem wahrnehmbar und nicht über die Lautsprecher im Raum. Das deutet darauf hin, dass das System vermutlich nicht optimal eingestellt ist oder eine Störung vorliegt.
